Sollte sich meine finsternisrelevante Deutung der dreizeiligen Botschaft auf Wandstein 21 in Gavrinis wissenschaftlich untermauern lassen, würde folgende Frage wohl unumgänglich: Warum bemühte der Schöpfer der Zeichenformation ausgerechnet das keilförmige Motiv der spitznackigen Beilklingen, um sein Finsterniswissen zu vermitteln? Besser noch wäre natürlich, eine plausible Antwort auf diese Frage gleich zur Theorie mitzuliefern! Da dasselbe Motiv auch auf einigen anderen Wandsteinen in Gavrinis erscheint, ermöglicht die tiefgründige ikonologische Analyse der Motivik aller Wandsteine wie auch der teils rückseitig verborgenen Motive möglicherweise künftig erste Antworten, die ich hier nicht zu geben imstande bin.
Archäologen sind sich jedoch sicher, die westeuropäischen, spitz und rundnackigen Prachtbeile aus alpinem Jadeitgestein sind südeuropäischen Vorbildern aus Kupfer nachempfunden. Möglicherweise galt den metallurgisch unkundigen Megalithikern das überwiegend grünliche Gestein sogar als Gleichnis für das heute landläufig als “Grünspan” bezeichnete Oxyd des Kupfers an seiner Oberfläche. Beziehungsweise entspricht das grünliche Gestein auch der Färbung kupferhaltiger Erze und Mineralien wie Malachit.
Allerdings bietet das mitnichten eine Erklärung für die von den frühen bretonischen Megalithikern in Stein „abgekupferte“ Tropfenform der südeuropäischen Metallbeile, oder? Es verlagert die Frage nach einer logischen Begründung für die Form der Beile höchstens dorthin. Meines Erachtens verbergen sich in der frühen Kupfermetallurgie gleich mehrere mögliche Ansätze für plausible Antworten.
Erstens könnte die Tropfenform der Beile auf flüssiges, in Tropfenform erstarrttes Metall zurückzuführen sein. Frühe Kupferperlen zeigen, so zumindest meine Vermutung, dass flüssiges Kupfer mit entsprechend hohen Temperaturen erzeugt wurde. Zweitens ähnelt das im rötlich glühenden Zustand leicht formbare Kupfer dem Licht des total verfinsterten Vollmondes. Selbst erkaltete, erinnert das polierte, metallisch glänzende Erz noch an die die Erscheinung des „Blutmondes“. Was vielleicht sogar die frühe Faszination dieses Metalles und seine erste Verwendung in kleinen Mengen für zierende Akzessoires wie einfache Ringe, Spiralringe oder Perlen und Ähnliches begründen könnte.
Wer dieses Metall trug, zeichnete sich womöglich als jemand aus, der die magische Kraft der kosmischen Götter des Lichts für sich zu nutzen verstand. Was, so ließe sich weiter spekulieren, mit fortschreitender Technologie analog auch noch für die Träger massiver, flach tropfenförmiger Kupferbeile im südlichen Europa gegolten haben mag. Drittens könnten aber auch andere kosmische Phänomene beispielsweise am Himmel verglühende Meteore eine Erklärung bieten. Sie leuchten meist in einem grünlichweißen Licht mit verdicktem, rundlichen Kopfende und lang nachglühendem Plasmakanal, wie ich es kürzlich zufällig in der späten Morgendämmerung vor Sonnenaufgang beobachten konnte. Die Kopfform der Erscheinung mag aufgrund der Verjüngung zum schmalen Plasmakanal hin rund bis tropfenförmig gewesen sein, was ich aus der Erinnerung heraus aber nicht mehr eindeutig zu entscheiden wüsste.
Ein anderes Beispiel mit weit höherem Erinnerungswert sind vom Himmel zur Erde herabstürzende, wie flüssiges Metall in der Luft zerfließende, brennend donnernde, teils mit ungheurer Wucht detonierende Meteoriten. Man erinnere sich an den per Videoaufzeichnungen mehrfach dokumentierten, im Jahr 2013 nahe der südrussischen Stadt Tscheljabinsk eingeschlagenen, -zig Tonnen schweren Himmelskörper, dessen Detonation in der Luft eine zerstörende Druckwelle erzeugte. Oder an die berühmte Historie vom 1908 ebenfalls in der Luft detonierten Meteoriten über der sibirischen Tunguska, die Millionen Bäume wie Streichhölzer knickte. Schließlich lassen sich auch die zuweilen über Wochen sichtbaren Kometen am Nachthimmel in diese Kategorie von leuchtenden Himmelserscheinungen einbeziehen, die ihrer Form nach mit jener der chalkolithischen Kupfer- und neolithschen, spitznackigen Steinbeile vergleichbar sind. Tatsächlich gibt es unter den bretonischen Steinbeilen aus Jadeit auch solche mit einseitiger Krümmung der Längsseite. Was der Form eines Kometen mit deutlich vom Sonnenwind gekrümmtem Schweif entspräche.
Solche gleichermaßen seltene wie auffällige, imposante kosmische Erscheinungen regten ganz sicher die Phantasie der Menschen auf der Suche nach plausibeln Erklärungen an. Vom Menschen unbeeinflussbar wurden sie sicher höheren Mächten zugeschrieben, lieferten Stoff für mythologische wie kosmologische Betrachtungen. Als Erscheinungen des Lichts könnten Menschen in chalkolithischer Zeit sie spekulativ als Waffen himmelgöttlicher Mächte gedeutet haben, als tropfenförmige Wurfbeile aus glühendem Erz oder Gestein, mit denen jene ihre vermeintlichen Gegner, die Mächte von Finsternis und Chaos bekämpften. Wenn Sternschnuppen, Meteore oder Meteoriten sichtbar zersprangen, mag man das als einen Treffer gedeutet haben, der die am nachtschwarzen Himmel unsichtbare Macht der Finsternis getroffen bzw. von dieser abgewehrt wurde.
Derlei Vorstellungen bildeten vielleicht den Ursprung für die aus viel späterer Zeit überlieferten Mythen der antieken Griechen, denen zufolge bezeichnenderweise der himmlische Schmiedegott Hephaistos für Götter wie Zeus Waffen fertigte wie den mächtigen „Donnerkeil“. Der schon dem Namen nach im Grunde noch immer auf die einstige Tropfenform chalkolithischer Kult- bzw. früher Kupferbeile zurückführbar scheint. Nicht zuletzt möchte ich im gleichen Kontext auch auf die kupferrötlich funkelnden, hellen Fixsterne Aldebaran im Sternbild „Taurus“ und Antares im Sternbild „Scorpio“ verweisen, die ebenfalls seit chalkolithischer Zeit eine Rolle im Kontext finsternisbezogener Mythen gespielt hatten, insbesondere in der ägyptischen Kultur. Ferner ließe sich hierzu auf die altindische Mythologie und Kosmologie verweisen nach der sich die Götter im Himmel mit gewaltigen Waffen bekämpften.
Wollte man den Waffen kosmischer Lichtmächte jene ihrer finsteren Kontrahenten gegenüberstellen, so liegt nahe, bei diesen von ähnlichen Waffen und Formen ausgehen zu müssen, oder? Was sonst hätten sich die Menschen damals vorstellen können, als das ihnen Bekannte? Unter dieser Prämisse lenkt das den Gedanken auf die Sonne und Mond bedeckenden Finsternisschatten. Die, wie besagte kosmische Lichtbeile auch, stets runde Ränder aufweisen, daher vermeintlich ähnlich geformt waren, nur eben lichtschluckend. Das wiederum haben sie aber auch mit den frühen Kupfer und bretonischen Steinbeilen mit ihren unpraktisch gerundeten Schneiden gemein.
Differenzeirt man weiter zwischen den regelmäßig tiefschwarzen, undurchdringlichen Schatten einer SoFi gegenüber dem kupferrötlich durchscheinenden Schatten, der sich bei einer totalen MoFi über den Vollmond legt, mögen sich die Menschen seinerzeit Letzteres sogar als Reflexion eines gewaltigen, in der Unterwelt geschwungenen oder, weil Mondfinsternisse ja im Prinzip alle sechs Monate zu erwarten waren, als gewaltiges, alle sechs Monate gerade frisch fertig geschmiedetes Kupferbeil eines kosmischen Giganten erklärt haben, dessen rötlicher Abglanz von dortaus auf den Vollmond fällt. Wiederum denke man hier an mythische Überlieferungen wie jene der antiken Griechen vom gewaltigen Schmiedegott Hephaistos. Aus beinahe allen Regionen der Alten Welt berichten Mythen und Märchen von Riesen, bei den alten Griechen die Titanen und die Giganten, die logischerweise mit entsprechend gewaltigen und mächtigen Waffen ausgerüstet vorgestellt worden sein müssen. Während der rötliche “Kupferglanz” bei eine totalen MoFi also in chalkolithischer Zeit lediglich als kosmische Reflexion beilartiger Kupfer-, später auch bronzener Waffen erklärt worden sein könnte, mögen dieselben Waffen gigantischen Ausmaßes auch den Chaos verbreitenden Finsternismächte zur Verfügung gestanden haben. Die dann allerdings, bei einer Auseinandersetzung, während einer Sonnenfinsternis direkt vor die Sonne gerieten. Weshalb der Schatten hier stets undurchdringlich blieb.
Was zumindest für alle partiellen SoFi Sinn gemacht hätte. Für eine totale Sonnenfinsternis mit magisch aufflammender Sonnenkorona während der totalen Finsternisphase, taugte diese Erklärung freilich nicht. Möglicherweise erklärt das, warum beispielsweise die Eliten der Salzmünder Kultur “Lochbeile” für ihre finsternisrelevanten Dokumente bevorzugten oder im bronzezeitlichen, heute syrischen Raum sogenannte “Fensteräxte” erfunden wurden. Für die ägyptische Frühzeit kämen hier die gewaltigen Prunkkeulen der proto- oder frühdynastischen Könige in Betracht, die als Abbild der ebenso kugelrunden Steinwaffe in der Hand des Gottes Seth, dem kosmischen Chaosstifter und damit frühzeitlichem kosmischem Finsterling, Kontrahent des Gottes Horus im ewigen Kampf um die kosmische Vorherrschaft von Licht oder Finsternis, weit besser den undurchdringlich runden Schatten einer totalen SoFi erklären könnte.
Natürlich! All das sind lediglich vage Vermutungen. Fakt ist jedoch, wollen wir die Weltvorstellungen prähistorischer Kulturen begreifen, gehören nicht nur die kosmischen Finsternisse von Sonne und Mond, das unablässige Kreisen der Sterne, der Milchstraße oder der Planeten unabdingbar dazu, sondern alle, auch uns heute noch faszinierenden anderen lichten Himmelserscheinungen. Folglich müssen wir uns eingehend damit auseinandersetzen, zu welcher Zeit die Menschen sich aufgrund ihrer jeweiligen geistigen und technischen Kenntnisstände solche Phänomene wie erklärt haben könnten. Will man dies auf wissenschaftlichem Niveau betreiben, kommt man nicht umhin, dabei über die Jahrtausende hinweg nicht nur die Gesamtheit ihrer technischen, sondern auch ihrer ideellen Hinterlassenschaften, und zwar in der gesamten Alten Welt vergleichend einzubeziehen. (Was, da sind wir uns sicher einig, nicht von einer Handvoll archäoastronomisch begeisterter Enthusiasten oder einzelnen Wissenschaftlern bewerkstelligt werden kann, sondern eines massiven wissenschaftlichen Fundaments ikonologischer Forschung unter Beteiligung aller prähistorischen Wissenschaftsrichtungen bedarf.)
Ein ähnlicher Betrachtungswinkel vor demselben Gedankenhintergrund eröffnet sich uns, wenn man die im Querschnitt flach bis leicht ovale Tropfenform der bretonischen Prachtbeile mit jener des durchaus ähnlich geformten “Grand Menhir Brisé” beim heutigen Locmariaquer vergleicht. Schon andere vor mir vermuteten hier einen Zusammenhang. Meine Vorstellung geht dahin, dass der “Grand Menhir” und alle seine achtzehn, möglicherweise ähnlich keilförmigen, steinernen Genossen etwa um die Mitte des 5. Jt. v. Chr. ausgerechnet hier, am damals vermuteten Westrand der bewohnbaren Welt, eigens deshalb in eine Reihe gestellt wurden, weil man sie für jene vom Himmel gefallenen Waffen der kosmischen Urkräfte des Lichts hielt. Gigantische Wurfbeile ebenso gigantischer Urwesen, wie man sie in Kometen und Meteoriten vermutet haben könnte. Nicht nur suggeriert deren Zahl Neunzehn einen möglichen Bezug zur Rhythmik der Finsternissen. Woraus sich wiederum eine ideeller Zusammenhang mit mythologisierten Vorstellungen von kämpferischen Auseinandersetzung zwischen den kosmischen Mächten von Licht und Finsternis ableiten ließe. Spekulativ sollte die auffällige Demonstration der Reihe vermeintlicher Gigantenwaffen der kosmischen Lichtmächte, ausgerechnet hier, am damals im 5. Jt. v. Chr. bekannten Ende der bewohnbaren Welt – am Rande des die Welt umschlingenden Urmeeres, hinter dem sich nach damaligen Vorstellungen gleich die unüberbrückbaren Abgründe zur Unterwelt auftun – jenseitige, unterweltliche Mächte des Verderbens und der Finsternis von Übergriffen aus Richtung Sonnenuntergang auf das Küstenland abschrecken.
Dazu sei bedacht, dass im frühen fünften Jahrtausend möglicherweise nur Gerüchte von einem Inselreich jenseits des Meeres existierten, in welchem Geistermenschen noch den auf dem Festland ausgestorbenen, riesigen Urstier jagten. Was hier wie ein Reich der Ahnengeister, insofern als ein jenseitiges Refugium aufgefasst worden sein könnte. Vorstellungen, die nur wenige Jahrhunderte später obsolet wurden, weil etwa schon zur selben Zeit, als die Zeile der Riesenmenhire am Atlantik errichtet wurde, die Besiedlung der Britischen Inseln durch neolithische Ackerbauern und Viehzüchter vom Festland begann. Allmählig muss sich also in der 2. Hälfte des 5. Jt. v. Chr. auch in der südlichen Bretagne die Kunde verbreitet haben, dass die bewohnbare Welt viel weiter als gedacht nach Westen reicht. Was freilich vom Golf von Morbihan aus dennoch für die neolithischen Menschen unverändert blieb, war zumindest das scheinbare Ende der bewohnbaren Welt in Richtung des südwestlichen Sonnenuntergangs zu Winterbeginn. Eine Orientierung, die durchaus kultische Bedeutung besaß, wie viele entsprechend orientierte Megalithbauwerke, darunter der Dolmen auf Gavrinis bezeugen dürften.
Interessant in diesem Zusammenhang ist folgende Darstellung bei Wolfgang Korn “Megalithkulturen” zu den Anfängen der Megalithik am Atlantik (Teil II): “Tatsächlich finden sich in allen Regionen Westeuropas, die an den Atlantik grenzen, frühe Megalithkulturen: auf der Iberischen Halbinsel, in der Bretagne, in Westfrankreich (damit ist die Atlantikküste südlich der Bretagne gemeint) und in Irland. Erstaunlicherweise fällt Südwestengland etwas heraus. Die Megalithkulturen treten hier zwar massiv, aber erst in späterer Zeit auf. Umso erstaunlicher erscheint es, dass einzelne Megalithfelder des viel weiter von den kontinentalen Atlantikküsten entfernten Westirland zu den ältesten überhaupt in Europa gehören.”1
Es fällt auf, von besagten Küstenregionen aus waren im frühen 5. Jt. v. Chr. im westlichen Horizontsektor zwischen sommerlichem und winterlichem Sonnenuntergang im Radius von ca. Tausend Kilometern kein Festland und keine größeren Inseln zu erwarten. Was zumindest in engeren Grenzen damals bereits erkundet worden sein muss. Denn die Tatsache, dass der Südwesten Englands ausgespart blieb von früher Megalithisierung mag zwar auch verschiedenen anderen Gründen geschuldet gewesen sein. Klar ist aber, der Süden und Südwesten Englands lag größtenteils eingebettet zwischen dem Festland und der relativ großen Irischen Insel. Zwar ragt Cornwall weiter nach Westen als der westlichste Zipfel der Bretagne. Aber von Cornwall gesehen liegt doch die Irische Insel noch deutlich westlicher. Hing also der Megalithbau anfangs mit der Vorstellung vom ultimativen Ende der bewohnbaren Welt an der Atlantikküste zusammen, was die Vorstellung von einer relativen Nähe zum westlich verorteten Übergang zu den unterweltlichen Refugien einbezogen haben könnte, so galt dies definitv zwischen Bretagne und Portugals Südwestküste sowie analog für die Westküste der Irischen Insel, deutlich eingeschränkter für Südwestengland.
Wie schon bemerkt, sind all das bislang nichts weiter als vage Spekulationen eines Laien. Bedenkt man aber alle diese Deutungsmöglichkeiten im Zusammenhang, versucht die prähistorischen sowie frühschriftlichen Kulturzeugnisse mit den jeweiligen technischen Entwicklungen, mit den kosmologischen wie auch mit den astrokalendarischen Kenntnisständen und den daraus resultierenden Weltvorstellungen, soweit greifbar auch mit überlieferten mythischen Vorstellungen der Menschen innerhalb der kulturellen Entwicklung in der gesamten Alten Welt in Deckung zu bringen und miteinander zu vergleichen, bietet das auch naturwissenschaftlichen Ansprüchen gerecht werdende Forschungsgrundlagen für Archäologen und Archäoastronomen. Schließlich wäre es völliger Unfug davon ausgehen zu wollen, das Phänomen der kosmischen Finsternisse habe irgendwann plötzlich auf den Tableau menschlichen Interesses gestanden. Es hat, daran besteht kein Zweifel, schon in der Altsteinzeit die Menschen hinsichtlich möglicher Ursachen und seiner Bedeutungen beschäftigt. Was schon diese auch zu spezifischen Sinnbildern und Gleichnissen inspiriert haben sollte. Aus wissenschaftlicher Perspektive dürfte es durchaus Sinn machen, die gesamte menschliche Vor- und Frühgeschichte systematisch nach entsprechenden Hinweisen zu durchmustern. Erst wenn derlei Forschungen haltbare Ergebnisse zeitigen, werden sich auch definitive Antworten auf die Frage nach den Gründen für die Keilform der megalithzeitlichen, bretonischen Steinbeile und die Form der diesen ähnlichen Motiven auf Wandstein 21 in Gavrinis einstellen.
Zum gegenwärtigen Zeitpunkt bin daher vermutlich nicht nur ich in all diesen Fragen weitgehend auf Spekulationen angewiesen, sondern auch etablierte Prähistoriker. Insofern wäre es wenig zielführend, meine spekulativen Betrachtungen dazu noch weiter auszuwalzen. Stattdessen möchte ich auf einen archäologischen Umstand hinweisen, der vielleicht selbst naturwissenschaftlich arbeitenden Archäologen als verwertbares Indiz dafür gereichen könnte, dass der megalithzeitliche Beilkult in Europa mit dem Phänomen der Finsternisse zusammenhing. Dazu möchte ich die unzweifelhaft kultisch motivierten Horte mehrerer, in aller Regel scheinbar ungeschäftet gebliebener Steinbeilklingen ins Feld führen. Die vor allem, aber nicht nur, die nordischen Trichterbecherkulturen betreffen. Zwar ist auch dieser Aspekt nicht frei von spekulativen Annahmen. Hier bietet sich aber aufgrund bereits vorliegender archäologischer Untersuchungen ein ernsthafter wissenschaftlicher Ansatz zum baldigen Verständnis dieser bislang völlig rätselhaften Kult- und Opferform. Aus der dann möglicherweise auch Rückschlüsse auf die beobachteten, mehrfachen Deponierungen von wertvollen, möglichst großen Steinbeilklingen in der megalithzeitlichen Bretagne gestatten könnten.
Der europäische Verbreitungsraum des Kultes um die hochglanzpolierten Prachtbeile aus seltenen Gesteinen westalpinen Abbaus deckte sich – nach sekundärer Darstellung bei Britta Ramminger in einer Rezension zum ausführlichen französischen Werk von Pierre Pétrequin et al zu diesem Thema – gut mit dem Verbreitungsgebiet der Megalithkulturen.2 In dieser Region scheint die Deponierung der Prachtbeile, die zuweilen derart dünn waren, dass sie lediglich zur puren Symbolik taugten, vorwiegend im Zusammenhang mit megalithischen Bauten wie Dolmen und Cairns sowie den monumentalen Langhügelgräbern gestanden zu haben. Es hat aber selbst hier nicht den zwingenden Anschein, als hätten sie regelmäßig als luxuriöse Grabbeigaben für Verstorbene gedient. Eher erwecken teils größere Anzahlen in einer Anlage den Eindruck, sie seien dort über längere Zeiträume hinweg nach und nach eingelagert worden oder ihre Vielzahl diente dem jeweils mit ihnen Bestatteten als Amulette gegen jede Art dämonischer Bedrohung, die man damals vielleicht in der jenseitigen Schattenwelt erwartete. Was vielleicht vor allem Menschen betraf, die schon zu Lebzeiten mit den kosmischen Licht- und Finsterniskräften verbunden waren als Himmelsweise, Priester, Seher oder wie auch immer. Für diese Amuletttheorie sprechen zumindest jene Exemplare, die kleine Bohrungen unterhalb der spitzen Nacken aufweisen und so an einer Schnur um den Hals mit der Schneide nach unten hätten getragen werden können.
Die meist ungeschäftet gebliebenen Prachtklingen beschränkten sich allerdings nicht auf Beigaben von Bestattungen. Sie wurden, wobei sich das Folgende im Wesentlichen auf archäologische Forschungen bezieht, die im Wesentlichen nur den Kreis der nördlichen Trichterbecherkulturen (ca. 4300 – 2800 v. Chr.) betreffen, nicht nur in und um Megalithgräber herum begraben, sondern häufig auch in Seen, Teichen, Mooren, in feuchten Niederungen bar auch in trockenen Böden in Gruppen deponiert. Mutmaßlich galten in diesem Kulturkreis Gewässeroberflächen als direkte, natürliche Sphärenscheiden zwischen Dies- und Jenseits. Weshalb, so eine ergänzende Mutmaßung, in den häufiger über Feuchtgebieten entstehenden Nebeln Anzeichen für die Präsenz immatreieller Entitäten wie die der Geister verstorbener Ahnen gesehen worden sein könnten. Solche unwiederbringlichen Opfer wie in Mooren belegen, dass hier kein Magazine für schlechte Zeiten angelegt wurden, sondern wirkliche Opfer mit kultisch-religiösem Kontext.
Neben den vermutlich aus dem bretonischen Raum auch hierher gelangenden Steinbeilen aus dem exotischen Jadeit westalpinen Ursprungs oder anderen, tauben grünlichen Felsgesteinen, favorisierten die Menschen der nördlichen Trichterbecherkulturen eher flach- und dünnnackige Beile aus grauem Silex (Feuerstein oder Flintstein). Weshalb die Beilklingen hier eine rechteckige bis längliche Trapezform mit meist nur leicht oder gar nicht gerundeten Schneiden besaßen. Was, noch deutlicher bei den etwas späteren dicknackigen Beilklingen, offenbar mehr die praktische Waffentauglichkeit betonen sollte, als bei den spitz- bis rundnackigen bretonischen Beilformen.
Interessant sind nun die Häufungen ganz bestimmter Zahlen an in Horten kultisch niedergelegter Klingen, die dem Anschein nach regelmäßig ungeschäftet blieben. Was in einer Reihe von Fällen schon aus der Art geschlossen werden konnte, wie sie gemeinsam in einem solchen Depot angeordnet worden waren. Die etwas ältere Forschung von Manfred Rech belegt eine Häufung von ausgerechnet drei Klingen in solchen Horten. 3 Obendrein wurden die Klingen nach bildlichen Darstellungen bei Manfred Rech zu dritt häufig auffällig systematisch arrangiert: horizontal in Reihe nebeneinander oder auch hintereinander liegend, vertikal stehend in Reihe ver- bzw. nur zum Teil eingegraben, liegend gestapelt, im Dreieck, im Zickzack bzw. radial angeordnet oder in anderen, ebenso auffälligen geometrischen Formationen. Was auf bedachte rituelle Handlungen zu eher selteneren, kultisch motivierten Anlässen hindeuten könnte.
Eine zweite, jüngere Forschungsquelle zum selben Thema und Kulturkreis, lässt noch tiefer blicken. Von Florian Klimscha erfährt man in: „Das Opfer und das Geopferte“ Folgendes: „Wo die Horte mit Schäftungen und Knochen in der Regel eine, selten mehr als zwei Beilklingen mit sich führen, gilt für die reinen Beilklingenhorte das genaue Gegenteil. Drei bis sieben Beile in einem Hort sind durchaus geläufig; dazu häufig mit Meißeln vergesellschaftet, die in den Horten mit Knochen und Schäftungen fehlen. Es scheint angebracht beide Gruppen voneinander zu trennen. Reine Beilhorte auf der einen Seite und Horte mit Knochen oder Schäftungen, bei denen manchmal eine Beilklinge gefunden wurde, auf der anderen.“4 Zum besseren Verständnis sei hierzu angemerkt, dass Klimscha Mischhorte mit Knochen, Keramikresten und einzelnen, soweit nachweisbar geschäfteten Klingen, als Niederlegungen der Opferreste von Menschen oder Tieren einschließlich der bei der Opferung verwendeten, sakral erachteten Gerätschaften einordnete, während die reinen Beilklingenhorte samt Meißel selbst das dargebrachte Opfer darstellten.
Für mich von allergrößter Bedeutungs sind die laut Klimscha als üblich angegebenen Zahlen zwischen ausgerechnet drei und sieben rituell in den reinen Horten der nordwestdeutschen Trichterbecherkulturen niedergelegten Beilklingen. Hier bietet sich meiner Meinung nach sowohl einen erwägenswerten Bezug zu Jahren mit drei Finsternisfenstern (häufige Dreizahl der Beile) als auch ein Bezug zur Anzahl möglicher Finsternisse in diesen Jahren, mit dem bezeichnenden Optimum von maximal bis zu sieben möglichen Finsternisereignissen binnen 365 Tagen.
Diesbezüglich Unsicherheit besteht natürlich bei Horten oder bei den in megalithischen Bauwerken der Bretagne deponierten Steinbeilen, deren Zahl weit über sieben Klingen hinausgehen. Innerhalb der nordischen Treichterbecherkulturen, so ein entsprechendes Diagramm bei Klimscha, ist ihre Zahl jedoch im Vergleich zu den Horten mit zwei bis sieben Klingen fast zu vernachlässigen. Leider gibt es selten archäologisch Fundbetrachtungen, da viele der Depots Zufallsfunde waren, die in historischer Zeit noch ohne archäologische Bergung auskommen mussten bzw. später gedankenlos entnommen wurden und so spätere detaillierte Fundbereichsanalysen unmöglich machten. Daher ist zumindest für mich nicht ausgeschlossen, dass Horte mitmehr als sieben Klingen von Opferungen über einen längeren Zeitraum hinweg an gleicher Stelle herrühren könnten.
Vermutlich ist noch niemand auf die Idee verfallen, derartige archäologische Befunde dahingehend zu überprüfen, ob sich ein Bezug zwischen den häufigen Dreierformationen reiner Beilklingenhorte und der Rhythmik der Finsternisse herstellen lässt. Meines Erachtens spricht das beobachtete Zahlenwerk und die hier offerierten Darstellungen zum neolithischen Beilkult bzw. zur Symbolik tropfenförmiger, teils sogar finsternisrelevant dekorierter Steinbeilklingen in erheblichem Maße dafür. Auch das typische Grau der nordischen Flintbeile lässt sich als Gleichnis für die kosmischen Schatten werten. Für mich jedenfalls eröffnet sich hier eine weitere lohnende Forschungsrichtung, bei der Prähistoriker und Archäoastronomen im einst megalithisch geprägten Europa Hand in Hand ein verlässliches Fundament für aufbauende Forschung im wissenschaftlichen Fachbereich der Archäoastronomie an Museen und Forschungsinstituten schaffen könnten.
Genauere Analysen der Zahlen geopferter Beile in solchen Horten, sollten die sich durch eventuelle Beifunde eindeutig datieren lassen, bieten vielleicht sogar die Chance, Funde und Befunde genauer chronologisch einzuordnen. Beispielsweise über das Zurückdatieren von Jahren, in denen sich gleich drei totale Mondfinsternisse ereigneten. Sollte in der Zukunft Derartiges Realität werden, erschließen sich vielleicht völlig neue Möglichkeiten der Interpretation bislang rätselhaft gebliebener, archäologischer Befunde wie auffällige Rinderopfer, gemeinschaftlicher Opferungen von Rind und Mensch mit kosmologischer Symbolik oder anderer, bislang rätselhafter Belege für kultische Handlungen, die im Kontext von Eklipsen neu hinterfragt werden könnten.
Zusammenhänge zwischen reinen Beilhorten und der kosmischen Rhythmik der Finsternisse sehen zu wollen, wäre vollkommen abwegig erschienen, ohne das Wissen um die Bedeutung der dreizeiligen Botschaft in Gavrinis anhand der spitznackigen Beilklingenmotive und jener der vielleicht etwa zeitgleich dekorierten, ebenfalls durchweg tropfenförmigen Steinäxte aus der Salzmünder Kultur mit zu engem „Axtauge“, das vielleicht nie für eine Schäftung vorgesehen war. Nun aber zeichnet sich etwas ab, das es für Wissenschaftler lohnend erscheinen lassen sollte, sich eingehender mit dem Beilkult, mit Beilfunden, deren Be- und Beifunden sowie bildlichen Darstellungen von Beilen aus der Megalithzeit in Europa und darüber hinaus im Kontext der Finsternisse zu beschäftigen!
Die erwähnte Vergesellschaftung der Beilklingen mit Meißeln erscheint wie ein Hinweis auf bildliche, bildschriftliche oder auch nur auf rein numerische Dokumentation von Finsternisereignissen, etwa durch Kerbmarkierungen an massiven Hauspfosten oder tragbaren Kerbhölzern. Man denke dabei aber auch an simple Symbole für tatsächlich beobachtete Finsternisse, zu denen möglicherweise die in die Sarsensteine von Stonehenge eingeritzten, zahlreichen Axt- und Dolchmotive gehören mögen. Denkbar scheint hier ferner, dass die Art der Motive, Dolch bzw. Axt, zur Differenzierung zwischen lunarer und solarer Finsternis diente. Die unterschiedlichen Größen wiederum mögen dem Grad der Bedeckung geschuldet gewesen sein. Was zumindest bei Sonnenfinsternissen von Relevanz gewesen wäre. Stand das Beil symbolisch im Zusammenhang mit Finsternissen, lassen sich die Meißel in den Opferhorten vielleicht ebenso symbolisch mit dem Wissen einer kundigen Elite um ihre Rhythmik und Vorhersagemöglichkeiten einordnen. Geistige Eliten, die auch für die rituellen Niederlegungen der Beile in Depots verantwortlich zeichneten.
Die Meißel könnten als Dankopfer für göttlich inspiriertes „Wissen“ um die Finsternisbedingungen, für mentale Eingebung und ihre bildsprachliche Formulierung in „göttlichen Gesetzen“ beigefügt worden sein. Was ich mit dem Wissen um die ägyptische Schriftform in Hieroglyphen begründen wollen würde, das im 3. Jt. v. Chr. sicher auch bis ins megalithische Europa vorgedrungen war.
Mir schwebt hier gedanklich eine passender Vergleich vor. So gilt beispielsweise der Name König Narmers von Ägypten (um 3000 v. Chr.) als Zusammensetzung aus den Silben Nar = „Wels“ und Mer = “Meißel”. Ich bin weder Ägyptologe, noch Linguist, kann daher den bestehenden Namensdeutungen der Experten nicht widersprechen, würde dem Nutzer meiner Seite aber gern meine intuitive Eingebung dazu kundtun. Ein Wels ist als Fisch vor allem dafür bekannt, mit seinen empfindlichen Maulbarteln im trüben Schlamm der Gewässerböden und überwiegend nachts seine Beute zu ertasten. Das ließe sich, im Sinne von “Verborgenes in der Finsternis aufspüren” auf „seherische Fähigkeiten in Bezug auf Finsternisse” oder allgemeiner “Sehen in der Finsternis” deuten. Wobei Letzteres dann die kosmischen Lichterbewegungen am gesamten Nachthimmel einbezieht einschließlich lunarer Finsternisse. Was im Grunde eine Analogie zur kosmologischen Bedeutung des Horusfalken darstellen würde, der den Serech (Viereckig gerahmtes Namensfeld der frühen Könige, später durch die ovale Namenskartusche ägyptischer Pharaonen ersetzt.) des Königs krönt.
Die spekulative Bedeutung für den Meißel in seinem Namen sehe ich in seiner Fähigkeit, die Gesetze der Götter in für die Menschen verständliche Zeichen, als Hieroglyphen oder “sprechende Bilder” in Stein zu meißeln. Vielleicht lassen sich die mit den Beilklingen geopferten Meißel auch im megalithisch geprägten Europa ähnlich als Symbole für die Fähigkeit einordnen, „göttlich inspiriertes Wissen zu vermitteln”. Wobei ich nicht glaube, dass steinerne Meißel tatsächlich für Steinmetzarbeiten geeignet waren. Eher könnten sie für das Prinzip von “Kerbhölzern” im Sinne von “Aufzeichnen göttlich inspirierter Weisheit” stehen. Ob man die sich nun als tragbaren Stab, als massive Tragpfosten der Häuser der Himmelsweisen oder als Pfähle innerhalb tabuisierter, gemeinschaftlicher Heiligtümer vorstellen muss, sei dahingestellt. Mit verschiedenen Kerbzeichen aber ließen sich sicher Mond- oder gar Lunisolarkalender erstellen, an diesen vorausschauend erwartete Zeiten für Finsternisse verzeichnen, deren Eintreten oder Ausbleiben dokumentieren und nicht zuletzt geeignete Zeiten für gemeinschaftliche Opfer, kultische und rituelle Handlungen ableiten.
Es wird sich schwer beweisen lassen, liegt aber nahe, dass solche Depotopfer nur zu besonderen Zeiten dargebracht wurden. Wobei in den diversen Kulturen oder gar regional die Intervalle oder anlässe ganz verschieden gehandhabt worden sein könnten. Denkbar wären jene vermutlich kultisch und vielleicht sogar darauf basierend auch gesellschaftlich bedeutungsvollen Jahre mit gleich drei Finsternisfenstern bzw. eine rhythmische Opferung alle neun oder achtzehn Jahre im Zyklus des Saros. Sollte dem so sein, würfe das ebenso bezeichnendes Licht auf die in den antiken Mythen häufig zu beobachtende Neunzahl. Was tiefgreifend zu überdenken wäre bis hin zur Begründung der altägyptischen Götterenneade, der „Neunheit von Heliopolis“. Die an eine absichtlich zahlenmäßige Beschränkung für einen analogen neun- oder zehnjährigen Zyklus (Götterenneade plus Atum) kosmischer Erneuerung denken lässt, da zur selben Zeit eine ganze Reihe weiterer, nicht minder bedeutsamer Götter existierte. Genauso wäre die numrische Begründung für den etwa zeitgleich am Nil geprägten Begriff der „Neunbogenländer“ für Fremdvölker und Feinde in diesem Sinne zu hinterfragen. Wobei die ägyptischen Könige gemäß Inschriften und Texten mit den “neun Bögen” auch ihrerseits jenen Fremdvölkern die Vernichtung androhten.
Resümierend lässt sich zwar feststellen, dass hinsichtlich der ikonologischen Deutung der dekorierten Steinäxte von Halle-Radewell und Wallendorf-Wegwitz wie auch anderer Exemplare der Salzmünder Kultur sowie der dreizeiligen Zeichenbotschaft aus Gavrinis im Detail manche Frage offenbleibt. Insgesamt jedoch lässt sich berechtigt der Verdacht formulieren, das Metier der Finsternisse bietet einen sinnvollen Einstieg, um diesen und den mit ihnen verknüpften prähistorischen Zeugnissen künftig auf wissenschaftlicher Basis ihre ikonologischen Geheimnisse zu entreißen.
Footnotes
- Wolfgang Korn: “Megalithkulturen – Rätselhafte Monumente der Steinzeit”, Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 2005, S. 51 re. Sp. u.
- Buchrezension von Britta Ramminger zur Publikation von Pierre Pétrequin et al.: „JADE. Grandes haches alpines du Néolithique européen. Ve et IVe millénaires av. J.-C.“, Les Cahiers de la MSHE Ledoux Band 17. Presses Universitaires de Franche-Comté et centre de Recherche Archéologique de la Vallée de l’Ain Band 1224, Besançon 2012, dort unter Kapitel 11; Britta Ramminger, S. 286 in: „GERMANIA“ Anzeiger der Römisch-Germanischen Kommission des Deutschen Archäologischen Instituts, Rezensionen, Bd. 93/2015 (2016) SS. 284-288. Wobei der atlantischen Region um Carnac und dem Golf von Morbihan dabei eine Schlüsselrolle zukommt.[(Remminger zu Pétrequin et al: ebenda, S., 286.
- Onlineportal der IT-Gruppe der Geisteswissenschaften der Ludwig-Maximilians-Universität München: „Lehre in den digital Humanities“ unter dem Titel: „Feuersteinbeile“ Abs.: „5.3 In Depotfunden“ u. Abb. 16. Veröffentlicht am 07. Juni 2020 von Malinda, dort mit Quellenverweis auf die Vorarbeit von Manfred Rech: „Studien zu Depotfunden der Trichterbecher- und Einzelgrabkultur des Nordens“, Neumünster 1979. Quelle: https://www.dh-lehre.gwi.uni-muenchen.de/?p=183276.
- Florian Klimscha: „Das Opfer und das Geopferte. Versuch einer kontextuellen Deutung der reinen Beilhorte und der hölzernen Beilschäftungen in neolithischen Horten der Trichterbecherkultur“, S. 122 re. Sp. m., in: „Archäologische Informationen“, Berichte SS. 119-129, Bd. 32 Nr. 1&2 (2009), Deutsche Gesellschaft für Ur- und Frühgeschichte. Quelle online unter: https://journals.ub.uniheidelberg.de/index.php/arch-inf/article/view/10199.
