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Kapitel 0

0.1
Ikonologie? Vor- und Frühgeschichte? – Was erwartet Dich auf dieser Seite?

Auf dieser Webseite beschäftigt mich die Interpretation prähistorischer Bildzeugnisse, Artefakte und Bauwerke – beispielsweise auch die der megalithischen Steinkreise von Stonehenge – zu deren Erklärung Prähistoriker bislang keinen oder nur unrureichenden Zugang fanden. Kurz gesagt, ich versuche eine Reihe größerer und kleinerer archäologischer Rätsel aus der Vor- und Frühgeschichte vornehmlich europäischer Kulturen zu knacken!

Dazu bediene ich mich des Prinzips der Ikonologie. Ikonologie bedeutet vereinfacht: Lehre von der Bildersprache. Sie erforscht die inhaltliche Bedeutung antropogener Kunst als Teil der Semiologie, der Lehre von den Zeichen im allerweitesten Sinne. Mit einem vielleicht ausschlaggebenden Unterschied zu vielen bislang nicht sehr erfolgreichen Forschungen auf diesem Gebiet durch versierte Prähistoriker. Ich beschränke mich dabei auf erkennbar, bzw. intuitiv erahnbar, archäoastronomisch dotierte Bildzeugnisse. Aus mir mir logisch erscheinendem Grund. Kosmische Lichterbewegungen inspirierten die Menschen seit der Altsteinzeit zu kosmologischen Weltbildern. Wenn man so will, waren die prähistorischen Weltsichten der Menschen, ihre Weltbilder, ihre Mythen, ihre soziokulturellen Bindungen, ihre Ängste, das Sammeln, Jagen, Ackerbau, Viehzucht, Handwerk und Handel, Leben, Sterben untrennbar mit Astronomie und den Rhythmen der Natur verbunden. Wobei letztere beide bekanntermaßen wieder eine untrennbare Einheit bilden. Wie wollte man da das bildhafte Denken, ergo die gesamte gesitig-kulturelle Entwicklung des prähistorischen Menschen überhaupt von den kosmischen Bewegungen trennen? Es wäre schlicht Unfug!

Die Frage ist also nicht, was könnten prähistorische Bildzeugnisse und megalithische Bauwerke zum Inhalt haben! Die erste Frage sollte immer sein, findet sich ein astronomisch verwertbarer Interpretationsansatz? Der uns einen naturwissenschaftlich begründeten Einstieg in das Verständnis der bildlichen Arrangements von Zeichen, Symbolen, Gleichnissen oder Metaphern ermöglicht und über diesen einen wissenschaftlich weiter verfolgbaren Ansatz zur ideellen Welt unserer schriftunkundigen Ahnen?

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